Spielplan

Filmplakat Die Spur Filmplakat Dieses bescheuerte Herz Filmplakat Ferdinand geht stierisch ab!

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18. - 24. Januar 2018

Donnerstag
18. 01. 2018
Freitag
19. 01. 2018
Samstag
20. 01. 2018
Sonntag
21. 01. 2018
Montag
22. 01. 2018
Dienstag
23. 01. 2018
Mittwoch
24. 01. 2018
- keine
Vorstellungen
15:00
Ferdinand -
Geht stierisch ab!
15:00
Ferdinand -
Geht stierisch ab!
- keine
Vorstellungen
- keine
Vorstellungen
18:00 Dieses
bescheuerte Herz
18:00 Dieses
bescheuerte Herz
18:00 Dieses
bescheuerte Herz
20:00 Dieses
bescheuerte Herz
20:00 Dieses
bescheuerte Herz
20:00 Dieses
bescheuerte Herz
20:00 Dieses
bescheuerte Herz

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Ferdinand geht stierisch ab! 109 min, FSK 0 J.: Animationsabenteuer um einen jungen Stier, der in der Arena gegen Matadore kämpfen soll. Doch der sanftmütige Ferdinand hat überhaupt keine Lust darauf.

Der junge Stier Ferdinand (im Original gesprochen von John Cena) ist überhaupt nicht so, wie man sich einen Bullen vorstellt. Sanftmütig und ruhig mag er es am liebsten, auf der Weide gemütlich unter einem Baum zu sitzen. Darüber hinaus verbringt er viel Zeit mit dem Mädchen Nina, die seine beste Freundin ist. Das Leben auf dem Bauernhof irgendwo in Spanien ist richtig idyllisch. Doch dann wird Ferdinand von einer Biene gestochen und rast wie wild über die Weide.

Irrtümlich wird Ferdinand für einen wilden Stier gehalten. Kurzerhand wird der Stier eingefangen und nach Madrid gebracht. Dort soll er in der Stierkampfarena gegen Matadore antreten. Doch der friedfertige Bulle hat überhaupt keine Lust darauf, zu kämpfen. Gemeinsam mit einer Gruppe von Außenseitern macht er sich daran, aus der Arena auszubrechen und seinen Weg zurück zum Bauernhof zu finden.

 

Dieses bescheuerte Herz, 104 min, FSK 0 J.: Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers über den herzkranken Daniel, der eine Liste mit 25 Dingen schreibt, die er noch erleben will, bevor er stirbt.

Obwohl Lars (Elyas M’Barek) alles zu haben scheint, ist er nicht glücklich. Da sein Vater, ein erfolgreicher Herzspezialist, ihn immer mit genug Geld versorgt, genießt der 30-Jährige das Leben in vollen Zügen. Doch zwischen all den Partys stellt er sich die Frage nach dem Sinn.

Die Lage von Lars ändert sich dramatisch, als sein Vater ihm den Geldhahn zudreht. Taschengeld bekommt er jetzt nur noch, wenn er sich um einen Patienten des Vaters kümmert – den 15-Jährigen Daniel, der mit einem schweren Herzfehler geboren wurde. Aus der anfänglichen Zwangsgemeinschaft entwickelt sich bald eine innige Freundschaft. Gemeinsam machen die beiden eine Liste mit 25 Dingen, die Daniel noch erleben muss, bevor er stirbt.

 

Ab 26. Januar (Fr., Sa.,So 20:00; Sa., So. 17:30)

Die Spur (OT: Pokot), 128 min, FSK 12 J: von Agnieszka Holland, ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären auf der Berlinale 2017 und dem Alfred-Bauer-Preis.

Polen/Deutschland/Tschechische Republik/Schweden/Slowakische Republik 2017

Darsteller: Agnieszka Mandat-Grabka, Wiktor Zborowski, Miroslav Krobot, Jakub Gierszal, Patricia Volny, Borys Szyc

Ein Film, den wir bereits auf der letzten Berlinale gesehen haben und sehnsüchtig seit einem Jahr erwarten, leider steht er erst seit Anfang 2018 (04.01.) den Kinos zur Verfügung.

„Die Spur“ ist eine Adaption des polnischen Bestseller-Romans „Der Gesang der Fledermäuse“ von Olga Tokarczuk, einem Kriminalthriller mit ökologischer Botschaft. So könnte man Ihn kurz zusammenfassen, oder, ein Gesellschaftsbild des ländlichen, traditionellen Polen, allerdings mit surrealem Ausgang. Weil er ein ländliches Polen mit seinem patriachalen und autoritären Gefüge zeigt, wurde er zum Politikum. So wollte man sich nun auch nicht sehen und gezeigt werden, heute ist man doch modern. Der Kosmos der Jagdgesellschaften erweist sich da allerdings weit archaischer als mit Tradition begründbar.

Inhalt: Die früher bei weltweiten Projekten tätige Brückenbauerin Janina Duszejko (Agnieszka Mandat-Grabka) ist entsetzt. Von heute auf morgen sind plötzlich ihre beiden Hündinnen, mit denen sie täglich über die Felder und Wiesen und durch die Wälder im Grenzgebiet Polens zur Tschechei streifte, spurlos verschwunden. Dass sie einfach von ihrem einsam am Rande eines Waldstücks gelegenen Zuhause weggelaufen sind, daran glaubt die schrullige Einzelgängerin nicht. Vielmehr vermutet sie einen Zusammenhang mit den in diesem Gebiet immer wieder stattfindenden Jagden. Denn diese waren und sind der engagierten Tierschützerin ohnehin ein ständiger Dorn im Auge, weswegen es in der Vergangenheit auch regelmäßig zu Auseinandersetzungen zwischen ihr und der Jagd frönenden Bürgern, darunter Persönlichkeiten wie dem Bürgermeister, dem Polizeichef oder dem Besitzer einer Fuchsfarm, kam. Als aus dem Kreis der Hobbyjäger plötzlich Mordopfer zu beklagen sind, gehört auch Duszejko zu den Verdächtigen.
Was aber ist tatsächlich passiert? Und wer hatte dabei seine Finger im Spiel? Diesen Fragen spürt „Die Spur“ nun in spannenden zwei Stunden nach.

“Anmutig dunkle Wälder. Unberührte Felder. Sonnengeküsste Hügel des Schweigens und der Stille. Höchst stimmungsvoll zieht Agnieszka Holland ihren Zuschauer in die polnische Ländlichkeit hinein; den Ort, an dem sich im Laufe des Films ein kleines Mysterium um einige Todesfälle entspinnt. Die Bilder sind groß, der Score sitzt – Man ist sofort drin, die Ouvertüre ist gekauft. Mit Pokot erhält die Riege der diesjährigen Wettbewerbsfilme der Berlinale [2017]einen erstaunlich unterhaltsamen Beitrag, in dem sich eine alte alleinlebende rüstige Dame dem Tierschutz verpflichtet und gegen die lokale Jagdgemeinschaft wettert, die ihr und ihren Hunden das Leben und das Herz schwer machen. Die Handlung entwickelt sich zunächst langsam, Atmosphäre ist Trumpf, aber der Spannungsbogen hält das aus. Auch der später einsetzende episodische Aufbau macht Laune – Da versteht jemand sein Handwerk. Neben den vielen Naturaufnahmen gelingt es Holland auch recht gut das Eigenleben der Waldtiere zu bebildern und diese Aufnahmen ironisch ins Geschehen einzuweben als eine Art tierische Perspektive. Genau das unterscheidet Pokot von anderen „Krimis“: der Film befreit sich gekonnt aus seinem bitterernsten Kontext und gewinnt eine neue schwarze Ebene hinzu. Dass die Regisseurin sich anfangs viel Zeit für ihre Hauptfigur nimmt, zahlt sich am Ende schließlich aus. Denn in ihr liegt Pokots Stärke: Hauptdarstellerin Agnieszka Mandat-Grabka verleiht ihrer Rolle der Duszejko sehr eindrucksvoll größtmögliches Leben. Ihre interessant konzipierte Figur ist der Dreh- und Angelpunkt des Films. Was zudem überrascht, ist der trockene polnische Wortwitz, der ab Mitte des Films aufblitzt und Pokot endgültig aus der Genre-Schublade holt. Fazit: Weniger cineastisch, aber sehr nahe beim Publikum und damit absolut sehenswert. Auch solche Filme braucht die Berlinale!“ (Rezension Aimee, moviepilot)

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